29 Sep. Restauration eines abgeschlagenen zentralen Schneidezahns – Dr Cristian Scognamiglio e Dr Alessandro Perucchi
Restauration eines abgeschlagenen zentralen Schneidezahns
by Dr. Cristian Scognamiglio e Dr. Alessandro Perucchi

Dr Cristian Scognamiglio
DDS, Experte für Zahnästhetik
Er schloss sein Studium an der Universität Varese (Italien) im Jahr 2018 mit Auszeichnung ab. Seit 2020 arbeitet Dr. Scognamiglio in der Klinik von Dr. Perucchi in Mendrisio, Schweiz.
Er ist als Forscher und Referent auf mehreren nationalen und internationalen Kongressen tätig und seit 2022 Meinungsbildner für Polydentia SA.
Mitglied in den Berufsverbänden SSO, DDS, EAO und ITI.

Dr Alessandro Perucchi
DDS, Facharzt für Oralchirurgie
Dr. Perucchi schloss sein Studium der Zahnmedizin 2005 in Bern ab. Im Jahr 2011 erhielt er den Titel eines SSO-Facharztes für Oralchirurgie. Im Jahr 2012 eröffnete er seine eigene Zahnklinik in Mendrisio.
Seit 2007 unterrichtet er an Universitäten und Ausbildungsstätten in der Schweiz und in Europa. Er hat mehrere wissenschaftliche Artikel veröffentlicht.
Mitglied der Berufsverbände SSO, EAO, Fellow des ITI und Gründer von MINEC und DDS.
Fallstudie
Der Patient stellte sich in der Praxis nach einem Unfallgeschehen vor, das zu einer Fraktur und zum Verlust der Krone von Zahn 12 geführt hatte. Der Zahn erwies sich als nicht erhaltungswürdig und wurde daher zur Extraktion vorgesehen.
Während der Behandlungsphase äußerte der Patient den Wunsch, die inkonÂgruenÂten und infiltrierten Restaurationen an den Schneidezähnen Nr. 11 und 21 zu ersetzen.
Wir haben daher das geschädigte Zahnelement extrahiert, ein Zirkoniumdioxid-Implantat unter Sofortbelastung eingesetzt und gleichzeitig die inkongruenten Restaurationen im Bereich der mittleren Schneidezähne unter Verwendung von Polydentia Unica-Matrizen ersetzt.

1: Präoperative Situation, okklusale Ansicht, die den frakturierten seitlichen Schneidezahn zeigt.

2: Präoperatives Röntgenbild nach provisorischer Repositionierung des frakturierten Zahns Nr. 12.

3: Nach der Extraktion des nicht erhaltungswürdigen Zahnes wünschte der Patient – während der Wartezeit auf die Knochenheilung für die Implantatversorgung im Bereich von Zahn 12 – einen ästhetischen Ersatz der veralteten und infiltrierten Kompositrestaurationen an den Zähnen Nr. 11 und 21.

4: Isolation des Operationsfeldes mittels offener Kofferdam-Technik; durch diese Methode wird der zervikale Bereich der zu restaurierenden Zähne optimal zugänglich, was die Anwendung der Polydentia Unica-Frontzahnmatrizen und Retraktionsdrähte erleichtert.

5:Â Positionierung der Polydentia Unica-Frontzahnmatrizen in Kombination mit myWedges. Die Vielseitigkeit der Unica-Frontzahnmatrizen erlaubt es, sie auch dann zu verwenden, wenn der Nachbarzahn fehlt, wie im Fall von Zahn Nr. 11, indem die Matrize halbiert und nur an der Kontaktstelle am Nachbarzahn stabilisiert wird.

6: Schichtweiser Aufbau des Kompositmaterials (Dentin/Inzisal/Schmelz) um eine ästhetisch ansprechende Kompositrestauration zu gewährleisten.

7: Nachdem wir die Matrizen und Keile entfernt und die Retraktionsdrähte herausgezogen haben, können wir die restaurierten Zähne ausarbeiten und polieren.

8:Â Endergebnis nach Entfernen des Kofferdams.

9: Heilung der an die restaurierten Zähne angrenzenden Gewebe und Integration der Füllungen an den Zähnen Nr. 11 und 21.

10: Einsetzen eines Zahnimplantats aus Zirkoniumdioxid, um den fehlenden Zahn Nr. 12 zu ersetzen. Nachdem ein Eindrehmoment von mehr als 35N erreicht wurde, können wir eine provisorische Krone unter Sofortbelastung einsetzen.

11: Während der mehrstündigen Wartezeit, in der unser Zahntechniker die provisorische Krone anfertigt, wird zum Schutz des neu eingesetzten Implantats eine Einheilschraube aus Zirkoniumdioxid eingesetzt.

12: Provisorische Krone vor dem Einsetzen, nur 3 Stunden nach der Implantatoperation am fehlenden Zahn Nr. 12.

13: Provisorische, verschraubte Krone auf Implantatniveau i12 sowie das Endergebnis der hochästhetischen Restaurationen im Bereich der Zähne Nr. 11 und 21.

14: Nachuntersuchung der restaurierten Zähne Nr. 11 und 21 und des fehlenden Zahns Nr.12 nach 2 Wochen.

15: Entfernung von Kofferdam, Situation vor dem Polieren.

16: Ursprüngliches und endgültiges Ergebnis.
Schlussfolgerung
Dank der Verwendung der Polydentia Unica-Frontzahnmatrizen und der Polydentia myWedges konnten wir ein ästhetisch ansprechendes, natürlich wirkendes Ergebnis erzielen, indem wir das Verfahren zur Rekonstruktion des frakturierten Zahnelements stark vereinfacht haben. Dank ihrer einfachen Anwendung ermöglichen die Polydentia Unica-Frontzahnmatrizen die Restauration von Frontzähnen, die sonst mit Veneers versehen werden müssten. Zudem eignen sie sich ideal zur Rekonstruktion des zervikalen Anteils der Zahnelemente, um direkte Komposit-Veneers anzufertigen.
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Unica anterior Matrize
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