Dr. Gerdolle – MO-Restauration der Klasse II am ersten Molaren – myClip 2.0

MO-Restauration der Klasse II am ersten Molaren – myClip 2.0

by David Gerdolle

Dr. David Gerdolle

Dr. Gerdolle erwarb seinen Abschluss 1993 an der zahnmedizinischen Fakultät der Universität Nancy. Seit 1995 hat er zahlreiche postgraduale Studiengänge auf den Gebieten Prothetik, forensische Medizin und forensische Odontologie absolviert und abgeschlossen.
Von 1996 bis 2005 war er Dozent an der zahnmedizinischen Fakultät der Universität Nancy und ist seitdem zuständig für die Postgraduiertenausbildung in den Bereichen adhäsive und biomimetische Zahnheilkunde an der Universität Paris. Darüber hinaus ist er als zertifizierter Ausbilder an der Akademie für biomimetische Zahnheilkunde tätig. Dr. Gerdolle ist seit 2005 Inhaber einer Privatpraxis in der Schweiz, deren Schwerpunkte die konservierende und minimal-invasive Zahnheilkunde sind.
Neben seinen akademischen und praktischen Tätigkeiten wirkt er häufig als Referent bzw. Dozent in Seminaren, auf Kongressen und bei praxisorientierten Kursen, hauptsächlich auf dem Gebiet der restaurativen Zahnheilkunde. Darüber hinaus tritt Dr. Gerdolle häufig als Autor bzw. Koautor nationaler und internationaler wissenschaftlicher Publikationen in Erscheinung.

Fallstudie

Es kam eine 35-jährige Patientin, Raucherin, ohne allgemeinen pathologischen Befund in die Praxis, bei der eine sekundäre kariöse Läsion unter einer älteren Amalgamfüllung in Molar 36 vorlag.
Nachfolgend wird die direkte Kompositrestauration zur Behandlung der Läsionen unter Verwendung von Polydentia myClip 2.0 Teilmatrizenring, LumiContrast Teilmatrizen und Holzkeilen erläutert.

Photo 1: Die exkavierte, präparierte Kavität an Molar 36 nach der Reinigung.

Photo 2: Bild der Kavität mit myClip 2.0, LumiContrast Teilmatrize (6,4 mm) und orangefarbenem Holzkeil.

Photo 3: Seitliche Ansicht der Kavität mit myClip 2.0, LumiContrast Teilmatrize (6,4 mm) und orangefarbenem Holzkeil.

Photo 4: Situation nach dem Entfernen von myClip 2.0, Matrize und Keil. Die Adaptation der Ringenden ermöglicht beim Fertigstellen der Restauration ein nur minimales interproximales Finieren.

Photo 5: Seitliche Ansicht des restaurierten Kontaktpunkts vor dem Finieren und Polieren.

Photo 6: Postoperative Ansicht der Restauration vor dem Finieren und Polieren. Zwischen Prämolar 35 und Molar 36 wird eine präzise proximale Morphologie geschaffen.

Schlussfolgerung

myClip 2.0 ist ein sehr nützliches Hilfsmittel für Klasse-II-Restaurationen im Seitenzahnbereich. Er ist einfach zu handhaben, und die Enden haben eine spezielle geometrische Form und Härte, die eine sehr effektive Adaptation der Matrize an den palatinalen und bukkalen Wänden ermöglicht.
Dies reduziert die erforderlichen Schritte bei der Finierung und gewährleistet eine gute approximale Morphologie.

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